Geistlicher Chor der Katholischen Hochschulgemeinde Köln
Geistlicher Chor der Katholischen Hochschulgemeinde Köln  
 
  Kann ich mitmachen? 21.01.2017 23:36 (UTC)
   
 
 
Kann ich mitmachen? Wer darf überhaupt mitmachen im Geistlichen Chor?

 Jede – jeder! Studentinnen, Studenten oder ehemalige Studentinnen und Studenten. Aber man muss kein Student sein. KHG heißt ja Katholische Hochschulgemeinde - nicht 'Studentengemeinde'. Das heißt: Mitmachen kann jeder, der sich in der Hochschulgemeinde wohlfühlt. Es gibt auch keine Altersbeschränkung. 

 Katholische Hochschulgemeinde, so wie ich sie definiere und wir sie im Chor definieren, versteht sich
als Gemeinde von Studierenden, Hochschulangehörigen (Hochschulgemeinde) und Nicht-(mehr)-Studierenden (Personalgemeinde), die sich in der Hochschulgemeinde beheimatet wissen und dort mit den Studierenden einen gemeinsamen Weg gehen.

 Darf auch ich bei euch mitmachen?

 Ja, sicher! Komm und mach mit! Chorprobe ist jeden Mittwoch, 20.00 Uhr in der Kirche der Hochschulgemeinde, Berrenrather Str. 127 (Ecke Universitätsstraße), Köln-Sülz, nicht weit von der Universität.

Gibt es eine Aufnahmeprüfung? Muss ich was vorsingen?

 Nein. Hat es nie gegeben und wird es nie geben. Auch wenn das immer behauptet wird… Nein, es gibt kein Vorsingen.

Ich bin so schüchtern und trau’ mich nicht…

 Keine Sorge, wir sind auch schüchtern. Hauptziel unserer Probenarbeit ist es, Schüchternheit und Unsicherheit möglichst effektvoll zu verbergen.

Was ...? Probt ihr denn eure Stücke nicht?

Doch, natürlich. Obwohl manchmal die Zeit knapp wird, zugegebenermaßen. Aber viel wichtiger ist es, auf die eigene Stimme zu vertrauen und zu sagen: Das kann ich jetzt, und dann singe ich es jetzt auch. Man muss keine „große“ Stimme haben (ist für Chorgesang ohnehin nicht gut), es reicht, wenn sich der vierstimmige Klang aus kleinen und mittelstarken Stimmen zusammensetzt. Wenn all diese kleinen und mittleren Stimmen selbstbewusst singen – damit kann man musikalisch alles erreichen und Berge versetzen.

 Ich habe aber a) keine Chorerfahrung und b) kann ich keine Noten lesen…

a) Chorerfahrung ist keine Voraussetzung, b) Notenlesen auch nicht. Was man bei uns – glaub ich – relativ schnell lernt, ist das Erfassen musikalischer Strukturen. Ich versuche zu vermitteln: Wie ist ein Chorstück aufgebaut? Wo gibt es Stellen, die sich wiederholen oder ähnlich sind – und wo fängt ein neuer Teil an?

 So sitzt man nicht frustriert vor einem neuen Stück – irgendein Klotz mit 60 unbekannten Takten –, sondern man erkennt rasch: Aha, hier und dort wiederholt sich eine Struktur, hier gibt’s zwar neuen Text – aber auf einer Tonfolge, die ich schon kenne. Auf diese Weise reduziert sich verblüffend schnell das tatsächliche „Lernpensum“, und man kann sich das selbst auch ein bisschen gliedern (und sich selbst viel besser einschätzen): Dies und jenes kann ich, aber hier und dort brauche ich noch Übung - und Übung heißt fast immer: Wiederholung, so lange, bis ich mir eine Tonfolge eingeprägt habe. Selbst Leute, die keine Noten kennen, sind bei uns sehr schnell in der Lage zu sagen: He, Nikolaus, ab Takt 37 – das klappt noch nicht, ab Takt 52 ist die Sache dann wieder für mich unproblematisch.

Wenn ich mich da in den Chor setze, können die anderen das alle bestimmt viel besser als ich…

Ja, weil die anderen schon länger dabei sind. Egal, in welchen Chor du einsteigen willst: Die anderen, die da sitzen, können immer alles besser. Aber wenn du in die Volkshochschule gehst und belegst einen Kurs "Modellieren mit Kartoffelsalat" oder so - auch da sitzen Leute, die so tun, als können sie alles besser. Mach einfach mal ein paar Proben bei uns mit, dann hast du schnell raus, wie das geht.

 Ja, aber…

Doch, ist so.

Und was ich echt ätzend finde: Dann komm ich sicher wieder in so eine Gruppe, wo jeder jeden kennt, alles Leute, die schon zig Sachen gemeinsam erlebt haben – und ich sitz dann da, völlig fremd, mich kennt kein Mensch, ich kenn keinen von denen... Blicke nicht durch und check die ganzen Interna und Insider-Jokes nicht…

Du steigst morgens um 7.00h in die Straßenbahn und siehst nur wildfremde Leute. Fahre vier Wochen lang mit dieser Straßenbahn um 7.00 Uhr
und du wirst plötzlich und dann zunehmend mehr vertraute Gesichter sehen von Leuten, die immer diese Bahn um 7 Uhr nehmen. Gib dir im Chor auch diese vier bis sechs Wochen und mach mit – auch wenn’s musikalisch anfangs vielleicht ein bisschen Frust gibt. Glaub mir, danach hast du genug erlebt und gehört und weißt alles. Und das Wichtigste ist: Dann kannst du musikalisch mithalten. Alles andere kommt von allein.

Und wenn ich dann immer noch falsch singe?

 Ob jemand falsch singt, kann man ich nur hören, wenn der oder die Betreffende den Mut hat, laut und kräftig falsch zu singen. Und dann bist du mit 100prozentiger Sicherheit nicht der oder die Einzige, die mit irgendeiner Stelle noch Schwierigkeiten hat. Diese Stelle können wir dann gemeinsam üben. Dazu sind Chorproben da. Ich bin für jeden dankbar, der da laut und vernehmlich falsch reinbratzt. Wie soll ich sonst wissen, was wir zu üben haben?

Ich weiß ja nicht mal, zu welcher Stimmlage ich gehöre…

Ausprobieren! Als Frau singst du in den Proben zunächst einfach beide Stimmen mit: die Sopran- und die Altstimme – als Mann entsprechend Tenor- und Bassstimme. Du wirst schnell merken: „Aha, so hoch komme ich spielend – oder so tief zu singen: Für mich kein Problem.“ Findet man sehr rasch heraus. Die Höhe oder Tiefe deiner normalen Sprechstimme ist übrigens dafür nicht immer entscheidend.

Und wo ist der Haken?

Der Haken an der Sache ist der, dass wir relativ häufig öffentlich singen. Meistens in Gottesdiensten. Und wenn du erst eine oder zwei Proben dabei warst, wirst du sagen: „Himmel, ich kann den ganzen Kram doch noch nicht richtig – und ihr singt das alles nächste Woche im Gottesdienst – da komm ich lieber nich...!“ Doch, werde ich dann sagen, komm und mach mit. Du wirst selbst wissen, wo’s noch hakt, aber die Teile, die du leidlich beherrschst, kannst du auch schon mitsingen. So hat jede/jeder in diesem Chor mal angefangen… Frag die anderen!
 

Ist das da ganz streng katholisch in der Hochschulgemeinde?
Was erwartet man von mir denn sonst noch so, wenn ich da mitmache?   

 Nur, dass Du regelmäßig kommst zu unseren Proben. Geht nicht immer, ich weiß. Aber die Sache macht nur Spaß, wenn man sich selbst und den anderen diese Regelmäßigkeit gönnt und aufbauend miteinander arbeitet – und sich dann ganz entspannt auf die Stücke und Lieder und Gottesdienstabläufe einlassen kann, die wir gerade machen. 
Ach ja - wenn du Vorschläge und Ideen für die Gottesdienstvorbereitung hast oder auch tolle Chorstücke kennst, die du dem Geistlichen  Chor empfehlen kannst - immer her damit! Nicht nur das Singen, auch Liedauswahl, Gottesdienstplanung und überhaupt solche gestalterischen gemeinsamen Überlegungen machen großen Spaß!

 
Chor-Hotline: 02233 / 207 962

Mail an den Nikolaus: gc-khg@web.de


 
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  Wir proben wieder:
★ Mittwoch, 18. Januar 2017 in der Kirche oder im Zentrum der KHG (Säulensaal) Berrenrather Str. 127

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